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Probleme mit Schulden?

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Inkassoleaks e.V.

Verein zum Schutz vor unseriöser Inkassotätigkeit und zur Bekämpfung von Missständen beim Umgang mit Schuldnern

 

Post vom Inkassobüro?

Ärgern Sie sich darüber, dass Sie für eine Forderung nunmehr ein Vielfaches des Ursprungsbetrages bezahlen sollen?

Dann sind Sie hier richtig! Wehren Sie sich, wenn Sie sich ungerecht behandelt fühlen! Das gilt auch dann, wenn ein Gläubiger selbst (also ohne Inkassounternehmen) oder mit Hilfe eines Rechtsanwalts von Ihnen eine überhöhte Forderung verlangt.

Wir unterstützen Sie dabei. Lassen Sie sich deshalb nicht wie ein Lamm zur Opferbank tragen, sondern werden Sie aktiv! Denn Sie haben mehr Rechte, als Sie glauben:

Inkassofirmen sind Dienstleister. Sie werden von Unternehmen beauftragt, deren Außenstände "reinzuholen". Inkassobüros dürfen nur unbestrittene Forderungen beitreiben, also Forderungen, gegen die Sie keine Einwendungen erheben. Die sogenannten bestrittenen Forderungen werden nur von Rechtsanwälten geltend gemacht.

Inkassobüros brauchen als Rechtsdienstleister eine Genehmigung. Diese wird von der jeweils zuständigen Aufsichtsbehörde erteilt und muss auf den Schreiben des Inkassobüros angegeben sein. Meist sind die Präsidenten des Landgerichts, in dessen Bezirk das Inkassounternehmen seinen Sitz hat, auch die Aufsichtsorgane.

Hinweis: Die meisten deutschen Inkassounternehmen arbeiten durchaus seriös! „Schwarze Schafe“ gilt es herauszufinden, um dann gegen sie vorzugehen.

Grundsätzlich trägt die Inkassokosten der Auftraggeber, also die Firma, die das Inkassounternehmen beauftragt hat. Kosten durch unberechtigte Inkassoforderungen müssen Sie nicht bezahlen!

Erst durch den sogenannten Schuldnerverzug können die berechtigten Kosten auf den Schuldner der Forderung umgewälzt werden: Hier ein Beispiel:

Ein Unternehmen erbringt eine von Ihnen beauftragte Leistung (z.B. Kauf oder Reparatur) und stellt Ihnen diese in Rechnung. Sie zahlen auf diese Rechnung nicht, weshalb das Unternehmen Sie mahnt. Dies oft sogar mehrfach. Jedoch bereits bei Zugang der ersten Mahnung des Unternehmens geraten Sie in Zahlungsverzug.

Ab Verzug haften Sie für notwendige Aufwendungen, die das Unternehmen tätigt um von Ihnen die Zahlung auf seine Forderung zu erhalten. Dies sind zum einen Zinsen, zum anderen auch Kosten die durch korrekte Beitreibungsmaßnahmen entstehen.

Die Ihnen gegenüber als Schuldner geltend machbaren Inkassokosten waren lange umstritten.

Am 8.10.13 wurde das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken (GguG) als Ergänzung zum Rechtsdienstleistungsgesetz  (RDGEG) verkündet. In §4 Absatz 5 des RDGEG wurde nunmehr die Erstattungsfähigkeit von Inkassokosten geregelt. Diese Vorschrift ist anwendbar auf alle Inkassoansprüche, die nach dem Verkündungsdatum entstanden sind. Die Inkassobüros müssen sich seit dem an die Gebühren, die Rechtsanwälte für diese Tätigkeit berechnen dürfen, halten.

Vor dem 8.10.13 war es Sache der Gerichte, die Angemessenheit der Inkassokosten festzulegen. Die überwiegende Rechtsprechung ging jedoch schon vor dem 8.10.13 davon aus, dass Inkassokosten in der Höhe durch die Anwaltsgebühren gedeckelt sind.

Seit dem 01.11.2014 haben Sie weitere Rechte, was die Auskünfte über den Ursprung der von Ihnen verlangten Forderung und ihre Entwicklung in der Vergangenheit betrifft. Diese Rechte sollten Sie nutzen, den Wortlaut erhalten Sie auf Wunsch.

Aufgrund dieser Regelungen ist es Fakt, dass bestimmte Gebühren, die Inkassobüros regelmäßig in Rechnung stellten, jetzt nicht mehr berechnet werden dürfen!

Das Feld ist jedoch weit und kompliziert. Deshalb ist es sehr schwierig, die korrekten erstattungsfähigen Inkassokosten im Einzelfall zu ermitteln. 

Der Verein „Inkassoleaks e.V.“ kümmert sich für seine Mitglieder um diese Dinge, ohne dass Sie dafür neue Schulden machen müssen!

Lassen Sie deshalb die Inkassokosten von uns überprüfen. Sollten sich Ihre Bedenken gegen die berechneten Inkassokosten bestätigen, empfehlen wir Ihnen die Prüfung durch einen unserer Vertragsanwälte, die für den Verein zu besonderen Konditionen tätig sind.

Bestätigt auch der Anwalt Ihre Befürchtung, dann trägt der Auftraggeber des Inkassobüros die Kosten der Überprüfung und die der Korrektur durch den Vereinsanwalt.

Wenn Sie an einer Mitgliedschaft im Verein „Inkassoleaks e.V.“ interessiert sind, dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Gern stellen wir Ihnen die Mitgliedsunterlagen (Satzung, Beitragsordnung und Aufnahmeantrag) zur Verfügung und beantworten Ihre Fragen dazu.

Der Verein befindet sich derzeit im Aufbau, sodass die angestrebte automatische Informationsmöglichkeit per Internet und der Informationsaustausch unter Mitgliedern erst in Kürze zur Verfügung stehen werden.

Sie können uns aber über das Kontaktformular ansprechen und auch in eiligen Fällen Ihre Situation bereits schildern. Wir melden uns dann ganz kurzfristig bei Ihnen.

Soviel vorweg: Mitglied können Sie schon für 1,00 € im Monat werden, also für einen Jahresbeitrag von nur 12,00 €.

Um Ihre Sorgen und Nöte auf diesem Gebiet bemühen sich im Verein ein Fachanwalt für Insolvenzrecht und ein Inkassounternehmer a.D. mit mehr als 25-jähriger Berufserfahrung.

Also lassen Sie sich nicht länger abzocken!

Melden Sie sich unter info@inkassoleaks.de bei uns.